Unser Konzept

  • Unser Religionspädagogischer Ansatz:

Durch unsere evangelische Grundhaltung und Wertvorstellungen geben wir den Kindern die Grundvoraussetzung für ihre eigene religiöse Entwicklung und ermöglichen ihnen ihren persönlichen Zugang zu Gott und der Welt. Unser Alltag ist bestimmt vom positiven Blick auf das Kind, respektvollem und wertschätzendem Umgang miteinander, Achtsamkeit und Sensibilität. Es ist uns wichtig, den Lebensmut der Kinder zu stärken, der sie befähigt, sich später dem eigenen Leben dem Miteinander und der Zukunft positiv (optimistisch) zu stellen.


In Büchern, Geschichten, Liedern, in Spielen und Ritualen geht es um
Vertrauen, Geborgenheit und das Wahrnehmen der eigenen Persönlichkeit und der anderen. In unserem gemeinschaftlichen Leben mit unterschiedlichen Religionen und Kulturen wertschätzen wir die religiöse Vielfalt.

 

Wir wollen alle Familien dabei unterstützen hier bei uns eine religiöse Heimat zu finden.

 

Wir feiern gemeinsam alle Feste des evangelischen Kirchenjahres. Darüber hinaus laden wir zu verschiedenen Familiengottesdiensten wie z.B. den jährlichen Einsegnungsgottesdienst, Gottesdienste zu verschiedenen Themen, sowie Andachten in der Kita oder Kirche ein. In all dem werden wir vom zuständigen Pfarrer (Pfarrerin Pieper), sowie wöchentlich von unseren Felinchen (kleine Schnecke aus dem religionspädagogischen Angebot) unterstützt.

 

„…Fremdheit… zulassen können, ohne uns zu verlieren, sich auf diese
Gratwanderung einlassen, Fragen zu stellen, die Kinder bei der Suche zu begleiten, verbindlich und offen zu sein, klar und trotzdem dem Zweifel zugewandt: Das ist zutiefst evangelisch.“ H. Vogt

 

  • Unser Bild vom Kind:
Wir sehen das Kind als individuelle Persönlichkeit. Es steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Die wertschätzende Haltung der pädagogischen Fachkräfte ist die Grundvoraussetzung für eine positive, emotionale Entfaltung des Kindes. Für eine gesunde Entwicklung braucht das Kind sichere Bindungen & ein vertrauensvolles Umfeld. Somit kann sich das Kind zu einer selbstständigen und selbstbewussten Persönlichkeit entwickeln.
 
  • Unser pädagogischer Ansatz:
Wir arbeiten in Anlehnung an den situationsorientierten Ansatz, behalten uns jedoch vor auch andere Elemente, wie z.B. den Funktionsansatz, einfließen zu lassen. Dies geschieht immer in gemeinsamer Absprache im Team, ggf. in Rücksprache mit den Eltern und selbstverständlich unter Berücksichtigung der Kinder und ihrer aktuellen Situation.
 
  • Unsere offene Zeit:
Um die Arbeit mit dem situationsorientierten Ansatz in die Praxis umsetzen zu können haben wir uns für eine Art des offenen Konzeptes entschieden. Außerhalb der Stammgruppen und Altershomogenen-Gruppenzeit können die Kinder sich frei und (auch) an ihren Stärken orientiert entscheiden in welchen Räumen sie spielen oder welches Angebot sie wahrnehmen möchten.

Durch die Öffnung der Räume und die vorhandene, natürliche Neugierde kann jedes Kind in seinem eigenen Tempo die gesamte Kita bis in die kleinste Ecke erkunden. Dabei unterstützen wir die Kinder mit einer intensiven und individuellen Eingewöhnung, sodass anfängliche Ängste oder Überforderungen bewältigt werden können und eine Chance zum Wachsen sind. Unsere offene Zeit bietet neben den Freiheiten einen strukturierten Tagesablauf der Halt, Sicherheit und Orientierung.
 
  • Unsere Stammgruppenzeit:
Alle Kinder unserer KiTa gehören einer altersgemischten Stammgruppe an. Insgesamt gibt es drei Stammgruppen und zusätzlich eine U3-Gruppe sowie die Regenbogenstammgruppe (unsere Ältesten im Haus). Eine Stammgruppe wird in der Regel von zwei pädagogischen Fachkräften begleitet.
 
In der Stammgruppe werden gruppeninterne Dinge besprochen, Lieder gesungen, Kreis- und Bewegungsspiele gemacht, Geburtstage gefeiert, Bilderbücher vorgelesen… Hier findet auch das gemeinsame Frühstück statt.