Wie früher | Wir haben den Kochlöffel geschwungen

Normalerweise bekommen wir unser Essen jeden Tag vom Diakoniewerk Elisabethhaus bequem geliefert. In der Zeit vom 20. April bis 03. Juli sah die Sache jedoch etwas anders aus. Eine Essensanlieferung war nämlich nicht möglich gewesen. Der Grund: Die Straße vor unserer Kita wurde bzw. wird noch heute saniert. Also entschieden wir uns kurzerhand selbst zum Kochlöffel zu greifen. So, wie einst in den 90er-Jahren, als wir über einen Zeitraum von sechs Jahren für unsere Kinder gekocht haben.

 

Waren es anfangs nur drei Kinder, wurden es ab dem 20. April immer mehr, die es zu verköstigen galt. Um täglich ein ausgewogenes und leckeres Essen zubereiten zu können, wurde ein Speiseplan erstellt. Ein Sohn einer Kollegin kümmerte sich gemeinsam mit den Kindern darum. Zusammen wurden Ideen gesammelt und anschließend per Hand aufgeschrieben und passend illustriert. Dass es so gleich viel besser schmeckte, versteht sich fast von selbst. Trotz des Mehraufwands war es eine herrliche und vor allem kostbare Zeit gewesen. Denn es hat einfach viel Spaß gemacht, zusammen zu kochen und das Ergebnis dann zu verspeisen.    

 

So viel Einsatz unserer Kinder musste natürlich auch belohnt werden. Und so kam ab dem 22. Juni einmal die Woche der Eismann Herr Broichmann zu uns in die Kita. Jedes Kind durfte sich aus seinem reichhaltigen Sortiment ein Eis aussuchen – die Erzieherinnen natürlich auch. Und weil das Eis lecker schmeckt, behalten wir diese kleine Tradition erst mal bei. Seit dem 06. Juli bekommen wir unser Essen nun wieder vom Diakoniewerk Elisabethhaus, welches natürlich auch sehr bekömmlich ist. Doch selbst gekocht schmeckt es einfach am besten.

 

Und wer jetzt Lust bekommen hat selbst in der Küche aktiv zu werden, findet hier ein leckeres Rezept: